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Hohes Interesse an Drive-by-wire-Technologie „Space Drive II“ auf der ITS in Kopenhagen

Avatar of adm_nerz adm_nerz 19. September 2018 Technik

Hohes Interesse an Drive-by-wire-Technologie „Space Drive II“ auf der ITS in Kopenhagen

Fünf Tage präsentierte die Paravan GmbH auf dem ITS World Congress in Kopenhagen das drive-by-wire-System Space Drive II. Das dreifach redundante System zur Steuerung von Gas, Bremse und Lenkung, das nach den höchsten Qualitäts- und Fertigungsrichtlinien (ISO 26262, ASIL D) zertifiziert ist und über eine TÜV- und Straßenzulassung verfügt war vor allem bei Entwicklern im Bereich des autonomen Fahrens sehr gefragt.

"Das Interesse an Space Drive nimmt merklich zu", sagt Paravan-Manager Andreas Frisch und zieht eine positve Bilanz. "Alternative Steuerungs- und Cockpitkonzepte stehen bei den Entwicklern im Mittelpunkt, wenn es um innovative Fahrzeuge und im speziellen auch um zukunftsfähige Innenraumkonzepte geht."

"Ein weiterer wichtiger Punkt war das Thema Sicherheit der eingesetzten Systeme auf allen Ebenen", ergänzt Rolf Gramenske, Paravan-Projektleiter drive-by-wire-Technologie der Sparte Industry. "Das Interesse am Sicherheitskonzept des dreifach redundantes Drive-by-wire-System rückte, im Vergleich zu den Vorjahren, bei den Gesprächen deutlich in den Vordergrund. Das Thema wird zunehmend erst genommen und findet Eingang in die Fahrzeugkonzeptionen. Das ist ein sehr positiver Trend."

"Der Entwicklungstrend geht klar zum straßenzugelassenen Fahrzeug", berichtet Wolfgang Bern, bei der Paravan GmbH zuständig für die Entwicklung autonomer Mobilitätskonzepte. Viele hätten mittlerweile die Vorteile und Chancen der Technologie erkannt.

Als kooperierender Aussteller präsentierte die Hanseatische Fahrzeugmanufaktur GmbH (HFM) virtuelle Innenraumkonzeptionen. Mit einer Virtual-Reality-Brille konnten die Besucher virtuelle Fahrzeugkonzepte erleben. "Sie konnten quasi in das Fahrzeug hineingehen und sich so direkt ein Bild von dem Gestaltungspotenzial machen", sagt Bern, der auch Geschäftsführer der HFM ist. "Auch die technischen Hintergründe, das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz, Sensorik und dem drive-by-wire-System, das völlig ohne Lenksäule auskommt, wurde so viel greifbarer."

Eine Fahrt mit dem "Urban-Jungle" war bei den Messebesuchern sehr gefragt. Paravan zeigte gemeinsam mit Bestmile, Ibeo und HFM ein praxisorientiertes Anwendungsbeispiel. "Der Urban Jungle bewegte sich autonom durch den Messe-Dschungel. Hindernisse, wie beispielsweise dem ebenfalls autonom fahrenden Gorilla, konnte er mittels dynamischer Routenführung sicher ausweichen", berichtet Bern. "Das war das einzige Messefahrzeug, was dazu in der Lage war. Die Kooperation mit IBEO und Bestmile hat sich bewährt und birgt viele gute Synerieeffekte."

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