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Autonomes Fahren: Sicherheitsfragen rücken in den Mittelpunkt

Paravan GmbH präsentierte Drive-by-Wire-Technologie „Space Drive“ auf der Nvidia GPU Technology Conference in San Jose

Die Paravan GmbH präsentierte sich auf der Nvidia GPU Technology Conference in San Jose Ende März als einziger Anbieter mit einer Drive-by-Wire-Technologie – „Space Drive“. Zwar lag der Schwerpunkt der Veranstaltung klar auf der Sensorik und Fahrintelligenz – es gab zahlreiche Fahrzeugpräsentationen mit der Nvidia-Umfeldsensorik – doch mittlerweile komme immer mehr die Erkenntnis, dass man das System auch in Punkto Sicherheit ganzheitlich , also auch im Bereich der digitalen Fahr- und Lenksysteme, neu denken muss. „Die Sensibilität für ein sicheres Drive-by-wire konnte ein Stück weit geschärft werden“, sagt Paravan-Manager Andreas Frisch.

Die schweren Unfälle von Uber und Tesla haben die Themen auf der Konferenz maßgeblich bestimmt. „Prompt wird nach strengeren Regelungen gerufen“, berichtet Frisch. Nach wie vor sind Sensorik und künstliche Intelligenz die Themen, welche die Diskussion bestimmen und nicht das was drunter liegt, wie technische Lösungen im Bereich der digitalen Fahrzeugsteuerung – also Lenkung, Bremse und Gas. „Das Thema Drive-by-wire hat noch nicht den Stellenwert, den es haben sollte.“

Doch das Interesse nimmt zu: Langsam kommt die Erkenntnis, das digitale Steuerungsmöglichkeiten ein essenzieller Bestandteil der Kerntechnologie für das autonome Fahren sind. Und da hat das Paravan-System als einziges weltweit die geforderten Zulassungen und zukunftsfähigen Redundanzen. „Wir können jedes Signal verarbeiten“, unterstreicht der Projektleiter Dirve-by-Wire Technologie Industrie, Rolf Gramenske. „Wir fangen dort an wo andere aufhören.“

Das smarte am System ist, dass es eine Nachrüstlösung ist, ohne Eingriff in das Original und abgestimmt auf die strengen Sicherheitslevel 4 und 5. Und: es funktioniert auch ohne Lenksäule. Für die Paravan-Vertreter war die Konferenz vor allem eine Kontaktbörse. „Wir konnten gute Gespräche führen“, berichtet Frisch, egal ob es um den Bereich Nachrüstungen oder Kooperationen ging.

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